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Sanftes Licht

für Flöte, Klarinette und Violoncello

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Entstehungsjahr

1989

Dauer

17 min

Besetzung

Flöte, Klarinette in B, Violoncello

Uraufführung

Archaeus Ensemble: Ionuţ Ştefănescu, Flöte, Vasile Mocioc, Klarinette, Anca Vartolomei, Violoncello; Bukarest – Atheneum, Studio Saal, 13.11.1989

Beauftragt von

Konzertreihe Junge Komponisten


Einführungstext

Das Trio Sanftes Licht (orig. Lumină lină) aus dem Jahr 1989 ist eine Frucht meiner Auseinandersetzungen mit der byzantinischer Musik (der Kirchenmusik der orthodoxen Kirche in Griechenland und in Rumänien). Die technischen Möglichkeiten, die uns die drei Instrumente heutzutage anbieten, haben mir die Annäherung zur byzantinischen Musik ermöglicht: einerseits Mikrotöne, andererseits neue Klangfarben durch neue Spielweisen. Als Ausgangspunkt diente der Vespergesang Lumina lina, der so genannte Lichthymnus – im Deutschen „Freundliches Licht“, englisch „O joyful Light“ ( als „Thanksgiving at the Lighting of the Lamps“). Die Vesper markiert das Ende eines Tages, liturgisch gesehen aber auch den Beginn des neuen Tages. Das Tageslicht erlöscht und macht das andere Licht - das Innere, das Zarte – spürbarer.
Das Stück dauert ca. 17 min. und hat 6 Sätze. Der erste Satz ist der längste und dauert ca. 7’20’’

"Das Trio "Lumină lină" ("Sanftes Licht") für Flöte, Klarinette und Violoncello (1989) stellte die erste Auseinandersetzung mit der - von mir auch praktizierten - byzantinischen Musik dar. Konzentriert auf eine chromatischen, bzw. enharmonischen charakteristischen Intervalle des 2.Modus, mit der Struktur 7-18-3-12-7-18-3 innerhalb einer aus 68 Kommas bestehenden Oktave, öffnete sich dieses Werk zugleich dem Feld der getrübten Unisoni, der Simultaneität von annähernd gleichen Tonhöhen in Form von verschiedenen Flageolett - Tönen oder Multiphonics. Diese klangliche Verfeinerung wurde dann weiter entwickelt in "Bright Sadnness" für Klavier, Klarinette und Viola (1999/2002) und in "Die verborgene Drei" für Trompete, Violine und Kontrabass (2002)."

aus Dana Cristina Probst, "Aspekte der Mikrotonalität in meiner Musik",
Österreichische Musikzeitschrift 7/2008, S.31


Kritiken

Tineri compozitori

Revista Muzica, Decembrie 1989, pag. 59

Am asistat la 13 noiembrie în sala Studio a Ateneului Român la un nou concert cameral dedicat creţiei tinerilor compozitori. Semnificativ în sine şi foarte diferit ca orientări - un peisaj de altfel, caracteristic prezentului mai mult sau mai puţin imediat. ...Lumină lină - tio pentru flaut, clarinet şi cvioloncel (Ionuţ Ştefănescu, Vasile Mocioc şi Anca Vartolomei) de Dana Teodorescu este o nuoă reuşită a autoarei; nu întotdeauna varietatea şi prolixitatea materialului - de aleasă factură! - acoperă şi timpul şi nevoia reală de contrast.

Nicolae Brînduş

Partitur

a b